Forschungsdaten, Urheberrecht und Datenschutz: Was ist zu beachten?

Wie werden Forschungsdaten sicher aufbewahrt und wann müssen sie gelöscht werden? Und wie sieht es mit dem Datenschutz bei Online-Lernplattformen aus? Eine Veranstaltung des VerbundFDB beantwortete solche und weitere Datenschutz-Fragen.

Digitale Testverfahren, Online-Tools für die Aufgabenerstellung, Lehr-Lern-Umgebungen für Auszubildende: Um die digitalen Mess- und Lerninstrumente der Forschungs- und Transferinitiative ASCOT+ in die Praxis zu bringen, werden Forschungsdaten erhoben und Leistungsdaten gespeichert. In diesem Zusammenhang kommt dem Thema Datenschutz eine große Rolle zu.

Bei einer digitalen Veranstaltung im März 2021 informierten zwei Experten aus dem Verbund Forschungsdaten Bildung zur Anwendung des Datenschutzes und des Urheberrechts in Forschungsprojekten der empirischen Bildungsforschung. Der VerbundFDB ist ein Zusammenschluss der drei Institute DIPF (Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation), GESIS (Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften) und IQB (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen). Er bietet Services für die empirische Bildungsforschung in den Bereichen Datenarchivierung und Datenbereitstellung an und berät zu Forschungsdatenmanagement.

Aus allen ASCOT+-Projekten kamen Beteiligte zusammen und stellten viele Fragen rund um den Umgang mit sensiblen Personendaten, Anonymisierung oder die DSGVO-konforme Einwilligung zur Studienteilnahme. Einen Vormittag lang standen die Fachleute ausführlich Rede und Antwort.

Auf der Website des VerbundFDB finden Interessierte weitere Informationen zur Erhebung von Studiendaten, zu Datensicherung und -management. Tipp: Einen sehr guten Einstieg in die komplexen Themen bieten die Online-Seminare, die der VerbundFDB auf Youtube zur Verfügung stellt. So etwa zu Aufbereitung und Anonymisierung von Daten oder zu Lizenzierung und Urheberrecht.

Zur Website des VerbundFDB

Forschungsdaten Bildung auf YouTube